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Bergrennen Gurnigel
6. und 7. September 2008
Sieg am Heimrennen
Endlich habe ich es geschafft!
Wenn ich so an letztes Jahr zurück denke, als ich nur knapp den Sieg verpasst habe, bin ich echt froh, dass es dieses Jahr geklappt hat. Mit 1,98 Sekunden Vorsprung konnte ich mich deutlich absetzen!
Am Samstag hatten wir drei Trainingsläufe und die verliefen für mich alles andere als optimal.
Im ersten Training brach bei meinem Clio eine Antriebswelle, so dass ich ihn ausrollen lassen musste. Auch der zweite Trainingslauf ging deutlich in die Hosen. Ich ging ich etwas zu motiviert an die Arbeit, so dass ich beim ersten Waldausgang einen Leitplankenkuss verpasst bekam und das Hinterrad in der Folge den ganzen Berg hoch an der Karosserie streifte. Diesem Problem half ich mit einem grossen Hammer ab. Im dritten Training mussten wir Regenpneus montieren. Leider musste ich meinen Lauf abbrechen, weil ein Pilot die Strecke verlassen hat. Da es im Training keine Laufwiederholung gibt, war auch das eine Nullrunde. Ich wusste demnach überhaupt nicht, wo ich wirklich stand.
Leider spielte dieses Jahr das Wetter nicht wirklich mit. Wirklich schade für die tolle und gut organisierte Veranstaltung. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Helferinnen und Helfer für ihre super Arbeit!
Für den Rennsonntag war besseres Wetter angekündigt. Wiederum hatten wir drei Rennläufe zu absolvieren, wovon die beiden Besseren gewertet wurden. Im ersten Rennlauf regnete es noch leicht und ungefähr in der Streckenhälfte wurde ich aufgrund eines technischen Problems des vor mir fahrenden Piloten abgewunken. So kam es zu einer Laufwiederholung, worauf ich das Feld der 13 Clio mit 0,5 Sekunden Vorsprung anführte. Im zweiten Lauf, welcher ebenfalls mit Regenpneus gefahren werden musste, gelang mir eine super Zeit. Auf nasser Strecke eine Zeit von unter 2:20 zu fahren und einen Vorsprung von 1,29 Sekunden herauszuholen, war wirklich sexy! Vor dem letzten Lauf trocknete es ab und wir konnten Slicks montieren. Mir war bewusst, dass die Zeit aus dem ersten Lauf keine Bedeutung mehr hatte. Jetzt erst waren wirklich schnelle Zeiten zu erwarten. Mit meinem Polster aus dem zweiten Lauf musste ich im dritten Durchgang schnell, aber sicher fahren. Mit dieser Taktik gelang mir mit 0,09 Sekunden Rückstand die zweitschnellste Laufzeit, was nichts anderes bedeutete, als …
… Sieg an meinem Hausberg !!!
Hinter mir belegten Pascal Bron und Christof Stadler den zweiten bzw. dritten Platz. Gratulation!
Mit sportlichen Grüssen
Philipp Krebs 858