Philipp Krebs


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Gurnigel 09

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Gurnigel BE

5./6. September 2009

Das Gurnigelrennen ist und bleibt mein Heimrennen und ist für mich deshalb immer wieder etwas ganz besonderes. Nach den Siegen in Anzère und Oberhallau konnte ich mich über genügend Motivation nicht beklagen. Im Gegenteil, ich musste meine Euphorie eher etwas bändigen. Diverse Leute können das sicher bestätigen ...

Am Freitag herrschte wettermässig Weltuntergangs-Stimmung. Am Samstag und Sonntag aber strahlte die Sonne, was für die Veranstaltung sehr wichtig war. Ein Schlechtwetter-Rennen hätte vielleicht das Ende dieses Anlasses bedeutet. Ein Riesenkompliment auch an die Organisatoren, Helferinnen und Helfer. MERCI VIU MAU, Ihr habt super Arbeit geleistet!!!

Sir Hitchcock hatte die Feder von Oberhallau übrigens noch nicht abgelegt, sondern schrieb munter weiter Renngeschichte.

Am Samstag fanden drei Trainingsläufe statt. Im ersten Lauf am Freitag war es im Wald noch nass, so dass die meisten Rennwagen Regenpneus aufgezogen hatten. Die gefahrenen Zeiten waren denn auch nicht aussagekräftig. Im zweiten Training waren die Verhältnisse bereits sehr gut. Nach diesem Lauf lagen Marcel Wolf und ich genau zeitgleich an der Spitze. Im dritten Training konnte ich dann mit einer Laufzeit von 2:15.33 und 0,12 Sekunden Vorsprung auf Marcel die alleinige Spitze übernehmen. Oberhallau liess grüssen. An die 2:15.33 kam während des ganzen Wochenendes übrigens kein Clio-Pilot mehr heran.

Im ersten Rennlauf hatte ich ein Riesenglück. Ich drehte mich in der ersten Kurve, musste wenden und konnte dann weiter fahren. Dieser Rennlauf war im Eimer … dachte ich. Weil mir aufgrund von Fredéric Leuenbergers leichtem Ausrutscher aber die gelbe Fahne gezeigt wurde, hatte ich Anspruch auf Laufwiederholung. Das nennt man Glück! Mit diesem Vorteil fuhr ich einen guten ersten Rennlauf den Berg hoch. Mit 2:15.94 übernahm ich die Führung. Im zweiten Lauf konnten wir die 15er-Marke wegen der teilweise ölverschmierten Strasse nicht mehr knacken. Mit 2:16.32 konnte ich die Spitzenposition behaupten. Marcel Wolf war in diesem Lauf nur gerade 0,04 Sekunden langsamer … einfach abartig! Im dritten Lauf gelang mir nochmals eine 15er-Zeit (2:15,81), womit ich das Gurnigelrennen mit knapp einer Sekunde Vorsprung auf Marcel Wolf für mich entscheiden konnte. Daniel Borer wurde Dritter.



Dritter Sieg … so geil!!!

Mit sportlichen Grüssen



Philipp Krebs 858



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