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Slalom Interlaken
12. Juli 2008
Nach dem relativ schlechten Abschneiden in Reitnau war ich selber gespannt, was ich in meiner Spezialdisziplin erreichen kann. Für den Slalom in Interlaken war ich vorbelastet, schliesslich konnte ich ihn letztes Jahr gewinnen.
Traditionell reiste ich schon am Donnerstag nach Interlaken. Am Abend sassen wir mit Freunden zusammen, grillierten und tranken etwas. Das Wetter spielte super mit, so dass wir nicht nur Kaffee trinken mussten. Weil unser Slalom erst am Samstag statt fand, konnten wir es am Freitag noch ruhig angehen lassen. Am Freitagabend änderte sich das Wetter wie angekündigt und bis nach unserem Rennen am Samstagnachmittag regnete es mehr oder weniger immer. Mir sollte das recht sein, so entwickelte sich wenigstens kein Reifenkrimi und wir konnten die Regenpneus montiert lassen.
Am Samstagmorgen um 8 Uhr fanden die beiden Trainingsläufe statt. Mit 15 Piloten war unser Feld wieder eines der grössten in Interlaken. Der Trainingsschnellste war Pascal Bron vor Christoph Stadler und mir. Mir fehlten etwa drei Zehntelssekunden auf Pascal Bron. Dass ich noch Reserven hatte, wusste ich. Aber zu erzählen, wie schnell man es an einem Slalom übertreiben kann, erübrigt sich wohl.
Kurz nach Mittag gelangen mir trotz einem kleinen Ausritt ins angrenzende Land zwei sehr gute Rennläufe und der gewertete schnellere Lauf brachte mich schliesslich auch dieses Jahr wieder ganz nach vorne. Mit meinem Sieg in Interlaken ist Reitnau bereits wieder vergessen und ich hoffe, dass ich diesen „Speed“ mit nach Anzère nehmen kann (Zeitplan folgt).
Eine super Leistung zeigte auch Marcel Wolf. Mit 0.75 Sekunden Rückstand belegter er hinter mir den zweiten Platz. Dritter wurde Christoph Stadler. Gratulation!
Meinen Sieg widme ich Sonia und Uwe Trumpfheller,
welchen ich viel Kraft und Zuversicht wünsche!
Mit sportlichen Grüssen
Philipp Krebs 858